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Haushaltsbuch führen

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Spartipps für’s Haushaltsbuch
Einnahmen / Ausgaben im Blick haben

Der deutsche Sparkassen- und Giroverband DSGV sagt, dass jeder 12. Privathaushalt überschuldet sei. Und das kommt nicht von ungefähr. Das tägliche Einkaufen, ob offline oder online, lockt permanent mit scheinbar günstigen Angeboten. Die Werbung zeigt Wirkung, denn immer mehr Menschen neigen zu Spontankäufen und leisten sich oftmals Dinge die sie entweder nicht brauchen oder die streng genommen ein Luxusgut darstellen und nur für das eigene Ego spontan gekauft wurden.

Payback-Punkte, Kreditkarte & Co. machen es möglich

Kaum steht man an der Kasse hört man schon wieder die Kassiererin fragen:
„Sammeln Sie Treuepunkte?“ oder „Möchten Sie mit der Kreditkarte zahlen?“
Diese zwei Fragen veranlassen den Einkäufer relativ schnell dazu, meist etwas mehr zu kaufen als eigentlich nötig. Dazu kommt, wenn mit einer EC- oder Kreditkarte gezahlt wird, dass man so schnell den Überblick verliert über die bereits getätigten Ausgaben. Auch wenn es oft nur kleine Beträge sind, sammeln sich doch schnell über einen Zeitraum von vier Wochen eine immense Summe an. Eine Summe die man auch hätte sparen können, zumindest zum größten Teil.

Haushaltsbuch führen schafft einen besseren Überblick

Auch wenn es altmodisch erscheint, so hilft ein Haushaltsbuch die Kosten immer im Blick zu haben. Notieren Sie sich alle Einnahmen und ebenso die Ausgaben. Das mag anfangs nicht gerade viel Freude bereiten, hilft aber sehr gut ein besseres Gefühl für die monatlichen Ausgaben zu bekommen.

Vielfallt der Haushaltsbücher

  1. Klassisches Haushaltsbuch
    Erhältlich ist es in allen gut sortierten Schreibwarengeschäften
  2. Moderne Haushaltsbuch (online)
    Ist oftmals mit Kosten verbunden
  3. Digitale aber stationäre Haushaltsbuch
    Ist ebenfalls oftmals mit Kosten verbunden
  4. Digitale aber mobile Haushaltsbuch
    Smartphone wird vorausgesetzt

1. Das klassische Haushaltsbuch
Unter einem klassischen Haushaltsbuch versteht man ein Heftchen, meist in DIN A6 oder DIN A5 welches händisch ausgefüllt wird. Der Vorteil liegt auf der Hand. Man kann es immer bei sich führen :) Es hat aber auch noch einen weiteren Vorteil gegenüber den digitalen Varianten. Denn in einem physischen Buch können Rechnungen, Quittungen und Belege eingelegt, geheftet oder geklebt werden. Zudem sind zur weiteren Bedienung keine besonderen Fähigkeiten nötig.
Tipp: Haushaltsbücher werden von den meisten Banken und Sparkassen kostenlos angeboten. Grundvorrausetzung ist, dass man dort auch Kunde ist. Eine Gratis-Variante der Sparkassen Finanzgruppe finden Sie hier als PDF zum downloaden.

2. Moderne Haushaltsbuch (online)
Eine etwas andere Form der Buchführung sind die Varianten die Online angeboten werden. In der Regel sind solche Angebote mit Kosten verbunden. Es geht aber darum Kosten zu senken. Von daher sind solche Tools nicht zu empfehlen. Zumal in Haushaltsbüchern sehr private Dinge festgehalten werden. Wer möchte schon die Gehälter der Familie und die tatsächlichen und eventuell auch sehr detaillierten Ausgaben der Familie Online verwalten. Ein weiterer Nachteil ist, dass nur Eintragungen vorgenommen werden können wenn auch eine Internetverbindung vorhanden ist. Das ist bekanntlich nicht immer gegeben. Ein Vorteil dieser Buchführung ist allerdings, dass die ganze Familie Eintragungen Vornehemen kann und das mit jedem internetfähigen Gerät.

3. Digitale aber stationäre Haushaltsbuch
Software zum Installieren auf Laptops oder stationären PC’s bietet so manche Vorteile gegenüber dem klassischen Büchlein. Doch auch diese Lösung kostet meistens Geld. Wird Software kostenlos angeboten so handelt es sich in aller Regel um Shareware. Das heißt die Tools sind nicht im vollen Umfang verfügbar da es sich bei Shareware um Testversionen handelt. Möchte man den vollen Funktionsumfang nutzen so kostet es wieder Geld. Bei stationärer Software ist es so, dass meistens umfangreiche Tipps in der Software integriert sind welche beim Sparen helfen können. Aber auch hier können keine Belege abgelegt werden. Außer man scannt die Bons ein … Es ist nur ein Haushaltsbuch :) !
Eine weitere Möglichkeit ist die klassische Excel Tabelle. Streng genommen ist es neben dem klassischen Haushaltsbuch die Beste Variante. Allerdings setzt das Grundkenntnisse in Excel voraus. Hat man erstmal die Tabelle auf seine Bedürfnisse Formatiert, ist eine Excel Kalkulation sehr hilfreich. Die Ausgaben können automatisiert von den Einnahmen abgezogen und dargestellt werden. Auch können Wochen, Monats und Jahresstatistiken erstellt und mit einander verglichen werden. Interessant sind vor allem die saisonalen Schwankungen die am besten mithilfe von Kalkulationstabellen veranschaulicht werden können.

4. Digitales aber mobiles Haushaltsbuch
Eine wirklich gute und meist auch günstige Alternative sind die angebotenen Apps die es für Smartphones gibt. Allerdings ist ein Smartphone Grundvoraussetzung für die Nutzung einer App. Solche Geräte sind aber ziemlich teuer. Für aktuelle Modelle können schnell mehrere Hundert Euro fällig werden. Dafür ist die App entweder kostenlos oder für sehr kleines Geld zu haben. Auch hier als auch bei der Onlinelösung sind die meist sensiblen Daten nur bedingt sicher.

Fazit: Das Führen eines Haushaltsbuchs hilft beim Sparen und veranschaulicht sehr gut wo und an welchen Stellen Einsparungen vorgenommen werden können. Auch dient es der Veranschaulichung an welchen Stellen die Preise angehoben worden sind. Gerade wenn man die Kosten der letzten Monate oder gar Jahren mit den Aktuellen vergleicht, fällt auf, dass an vielen Stellen die Preise angehoben worden sind. Diese Preiserhöhungen merken Verbraucher oftmals nicht. Erst durch ein akribisches führen eines Haushaltsbuchs werden sie sichtbar. Ein Haushaltsbuch, ob klassisch oder modern, hilft jedem ein besseres Preisbewusstsein zu entwickeln und ist daher sehr zu empfehlen.

Autor: richtigviel

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